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Archive for Dezember 2008

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Posted by multiplespaces - 12/12/2008

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60 Jahre Menschenrechte

Posted by multiplespaces - 10/12/2008

Artikel 30
Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

Dr. Heinz Fischer

Dr. Heinz Fischer

Am 10. Dezember 1948 einigten sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ – das zentrale Dokument der Menschenwürde der modernen Gesellschaft.
Der Bogen der Zielsetzungen spannt sich vom Folterverbot über Meinungsfreiheit und Demokratie bis zum Recht auf Bildung, Gesundheit und Arbeit als wirkungsvollem Schutz vor Armut.
So unveräußerbar und weltweit gültig diese Rechte sind, ist die Welt auch heute – nach 60 Jahren – noch weit von ihrer Durchsetzung entfernt. Es gibt noch Folter, es gibt in einer reichen Welt schreckliche Armut und es gibt noch Millionen Menschen ohne Schulbildung, ohne Gesundheitsvorsorge, ohne Unterkunft.
Als Gründungsmitglied von Amnesty International Österreich schließe ich mich der Forderung an, in einem „Jahrzehnt der Umsetzung der Menschenrechte“, das was vor 60 Jahren feierlich beschlossen wurde, durch gemeinsame Anstrengungen zur Realität werden zu lassen.

Artikel 25
1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.

2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

Ute Bock Flüchlingshelferin

Ute Bock Flüchlingshelferin

In der Erklärung der Menschenrechte wurden Forderungen aufgestellt, die uns allen selbstverständlich erscheinen.Trotzdem ist es bis heute nicht gelungen, sie tatsächlich umzusetzen. Würde Art. 25 bei uns beachtet werden, wären Einrichtungen wie mein Verein überflüssig. Es ist immer einfacher sich über die Zustände in Südamerikanischen Gefängnissen zu beklagen, als sich mit Mut und Offenheit den Problemen im eigenen Land zu stellen!

Font Amnesty International

Font Amnesty International

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Adolf Burger in Fm4

Posted by multiplespaces - 08/12/2008

MP3. Interwiev mit Adolf Burger. Fm4.
Adolf Burger
In dem Buch ‚Des Teufels Werkstatt‘ schildert Adolf Burger die größte Fälscheraktion in der Geschichte. Burger selbst war einer der Fälscher im KZ Sachenhausen, die für die Nazis in einer streng geheimen Aktion Unmengen an Falschgeld herstellten. Der gelernte Drucker hat in der Slowakei zwischen 1939 und 1942 Taufscheine gefälscht und damit vielen, die auf Grund der unmenschlichen ‚Rassegesetze‘ der Nazis deportiert worden wären, das Leben gerettet.

Elisabeth Scharang
hat Adolf Burger bei der Oscar-Verleihung in Hollywood kennen gelernt und für ein langes Gespräch in seiner Heimatstadt Prag besucht, wo Burger seit 1946 wohnt. Das kleine Haus am Rande von Prag ist auch ein Archiv für Fotos und Originalakten, die Adolf Burger im Lauf der Jahre gesammelt hat. Seine erste Handlung, als er 1945 von den Amerikanern aus dem KZ befreit wurde, war, in das angrenzende Dorf zu laufen, sich eine Kamera zu besorgen und das Grauen zu dokumentieren.

In dem zweistündigen Gespräch erzählt Burger über den Preis des Überlebens, über den Antisemitismus in der Kommunistischen Partei während der 50er Jahre in Prag, über die samtene Revolution 1989 und warum er mit seinen Kindern nie über das in den KZs Erlebte gesprochen hat.
(fm4 Artikel)

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