MULTIPLE SPACES

Ein Projekt von Qubik

Archive for November 2008

„Uns gehört die Welt!“Klaus Werner-Lobo

Posted by multiplespaces - 28/11/2008

Welche Folgen kann eine anhaltende, weltweite Wirtschaftskrise für die soziale und politische Stabilität in den Wohlstandsländern haben? Was würde das für arme Staaten und Schwellen-Länder bedeuten?

Klaus Werner-Lobo wurde 1967 in Salzburg geboren. Er studierte Umweltbiologie, Romanistik und Germanistik in Wien sowie Schauspiel in Rio de Janeiro. Er arbeitete als Pressesprecher des Österreichischen Ökologie-Instituts und als freier Journalist für Tages- und Wochenzeitungen wie taz, Welt am Sonntag, Falter, profil, trend, Der Standard, Die Presse u.a.

Spiegel online zählt ihn neben Noam Chomsky, Naomi Klein, Michael Moore und Jean Ziegler zu den Stars der alternativen Globalisierung. Klaus Werner lebt derzeit als Autor, Vortragender und Clown in Wien.

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multiple spaces installation

Posted by multiplespaces - 28/11/2008

video installation multiple spaces

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PRESSEMELDUNG

Posted by multiplespaces - 19/11/2008

Eine Gruppe von 8 Künstlern hat 20 Tonnen Brot in der Karmeliterkirche zwischengelagert.
Den Zweck soll der Betrachter für sich selbst definieren.
Für das Projekt wurde weggeschmissenes Brot zwei Wochen lang gesammelt und transportiert.

Ausstellung: „multiple spaces“
Eröffnung: 20.11. um 19:30
Redner: Stadträtin Mag. Isabella Siedl, Boris Manner/Univ. für angewandte Kunst, Bgm. Bernhard Müller

Ausstellungsdauer: 21.11. bis 30.12.2008, täglich von 10-18 Uhr (außer 24.12.)
Ort: Karmeliterkirche Wr. Neustadt, Schlögelgasse 24, 2700 Wr. Neustadt
Bildinfo: https://multiplespaces.wordpress.com/

Kontakt: Michael Wegerer, Tel.: 0664/738 37 494
Mail: mike.wegerer@aon.at

Info: www.qubik.info

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Multiple Spaces

Posted by multiplespaces - 19/11/2008

Mit ihrer Intervention eine Landschaft aus Brot in einem Kirchenraum zu gestalten löst
Qubik, eine Gruppe von 8 Künstlerinnen und Künstlern, wohl bei den meisten Besuchern
nahe liegende Assoziationen aus. Ist doch die Verbindung von Brot als Symbol und dem
christlichen Glauben den meisten von uns geläufig. Jesus selbst verwies doch auf seine An-
wesenheit bei jedem gemeinsamen Abendmahl. Und das gebrochene und verspeiste Brot
ist ja im katholischen Ritus der Ort des Anwesens des Gottessohnes. Aber abgesehen von
diesem Bezug verweist diese Arbeit auf ein anderes Phänomen. Das verwendete Brot ist
„Abfall“, der in den Supermärkten übrig gebliebene Tagesrest. Dieser wird nach Kassen-
schluss in Containern gesammelt und dann per Transporter zur Wiederverwertung als Bi-
odünger geführt. Diesen Kreislauf unterbrechen die Künstler und machen dadurch diesen
Prozess für uns sichtbar. Dieses Spiel von Heiligem und Profanem deutet auf die metaphy-
sische Herkunft von Ökonomie. Giorgio Agamben ortet den Ursprung der abendländischen
Ökonomie in der göttlichen Haushaltung die von den Kirchenvätern der ersten christlichen
Jahrhunderte konstruiert werden musste um die Identität und die Differenz von Vater, Sohn
und dem heiligen Geist zu versöhnen um so der Gefahr eines neuen Polytheismus zu entge-
hen.

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Multiple Spaces.Qubik.

Diese Trennung von Sein und Handeln, verkörpert in Gottvater und Gottessohn, war
der Ausgangspunkt für das Modell des reinen Handelns, das sich vom Sein, vom Ursprung,
getrennt hatte. Und dieses bezugslose Handeln scheint die gegenwärtige Ökonomie zu be-
herrschen und zu lenken. Was diese Intervention mit Kunst zu tun hat ? Ein Zitat von Paul
Klee
mag einen Anhaltspunkt für eine Erklärung geben : „Kunst zeigt nicht Sichtbares
sondern macht sichtbar“
.
Boris Manner, 2008

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Kulturarbeit ist Arbeit

Posted by multiplespaces - 18/11/2008

So heisst die aktuelle Kampage von die Kupf, Kulturplattform Oberösterreich ist der Dachverband und die kulturpolitische Interessensvertretung von über 100 Kulturinitiativen in Oberösterreich. Ich glaube das ist das richtige Ziel eines Vereins für Kunst und Kultur – zusammen arbeiten mit vielen anderen Vereinen und so stark werden um richtige Projekte zu schaffen. Das Ziel eines Vereins ist nicht gerade Reichtum, aber man braucht so wie so Untersützung vom Staat oder vom Bundesland(Niederösterrich).
Ein guter Verein muss auch einen kompakten Vorstand mit selbständigen Gedanken haben. Wenn es von Anfang Diskussion über die Richtung, in die man durch die Arbeit gehen will, gibt, sollte man sich zuerst einmal um Einigkeit bemühen.
Das Projekt „Multiple Spaces“ hat so viele untersichilche Gedanken und Ideen präsentiert, dass am Ende die Betrachter ein Resultat von 20 Tonnen versammelten Brotes sehen werden, die Reste unserer lukrativen Gesellschaft. Jeder Kontainer sind 35.000 €. Unsere ganze Installation kostet 70.000 €. Vielleicht werden manche Betrachter andere Ideen vermissen. Natürlich ist das Resultat von „Multiple Spaces“ eine gemeinsame Idee und ein einiges Resultat. Wir haben bis zum letzten Tag zusammen gearbeitet. Wir haben ein Produkt zusammen gemacht. Dieses Produkt oder diese Installation befindet sich auf dem Boden von der Karmeliterkirche.

José Pozo
Mitglieder von Qubik
Verein für Kunst und Kommunikation

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